Jetzt vergleichen

Ihre Postleitzahl (PLZ)
Ihr Gasverbrauch pro JahrDurchschnittlicher Gasverbrauch
Privat Gewerbe
Informieren oder bestellen
Telefon 01805 60 30 70**

Für alle Gaskunden: Preiswerte Gastarife sind möglich

Liberalisierung des Gasmarkts: Geschichte des Wettbewerbs

Mit der Energierechtsnovelle aus dem Jahre 1998 begann die Liberalisierung des deutschen Gasmarkts. Damit bestand zunächst die theoretische Möglichkeit für den Endverbraucher mit Gasversorgung durch einen Preisvergleich den günstigsten Gasanbieter zu ermitteln und seinen Gasversorger frei zu wählen. Die praktische Umsetzung der Liberalisierung dauerte jedoch einige Jahre. Stets war ein Großteil des Gasmarktes noch in der Hand der großen Energiekonzerne. Durch komplizierte und kostenintensive Netzzugangsregelungen wurde unabhängigen Energieversorgern der Zugang zum Gasmarkt erschwert. Deswegen gab es auch kaum attraktive Gastarife für den Endkunden.

Geändert hat sich dies erst nach einer Intervention der Bundesnetzagentur, die den Netzzugang neu regelte. Die Bundesnetzagentur als zuständige Behörde für die Kontrolle von Energieversorgung und anderen netzgebundenen Versorgungsleistungen übernahm im Juli 2005 – ganze sieben Jahre nach der Energierechtsnovelle – die Aufsicht über die Gasnetze in Deutschland. Mittlerweile gibt es mehr als 700 Gasanbieter. Nur wenige Gasanbieter können wie FlexGas überregional bzw. deutschlandweit Gaskunden mit günstiger Energie oder attraktiven Gastarifen versorgen.

Dominanz: Einfluss der großen Gasanbieter

Mehr als zehn Jahre nach der Liberalisierung wird der Gasmarkt noch immer von sieben großen überregionalen Ferngasgesellschaften dominiert. Die Ferngasgesellschaften sind zugleich als Gasimporteure, Netzbetreiber und als Händler von Erdgas auf dem deutschen Gasmarkt aktiv. Durch ihre marktbeherrschende Stellung haben sie einen sehr großen Einfluss – auch auf die Preisgestaltung der Gasversorgung.

Die sieben Großunternehmen bestimmen über einen Großteil der Gasnetze und fördern gemeinsam mehr als 80 Prozent des inländischen Erdgases. Ihr Anteil am Gasimport beträgt rund 90 Prozent. Auch die Verflechtungen zu anderen Gasanbietern sind enorm, diese sieben Ferngasgesellschaften halten Geschäftsanteile an anderen Energieversorgern. Insgesamt sind rund 350 regionale Versorgern auf diese Art und Weise an die Energieriesen gebunden. Die großen Konzerne haben damit auch einen erheblichen Einfluss auf einen Großteil der Gasnetze. Da Gas im Unterschied zu Strom nicht lokal produziert wird, sondern die Zuleitung zentral über Pipelines erfolgt, sind die mittleren Gasabnehmer wie Stadtwerke, andere lokale Gasgrundversorger oder unabhängige Gasversorger wie FlexGas bedauerlicherweise auf Gas und die Transportkapazitäten der großen Ferngasunternehmen zwingend angewiesen.

Die EU-Kommission hat bereits mehrfach Wettbewerbsverfahren gegen diese Gasnetzbetreiber eingeleitet, um für einen fairen Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt zu sorgen. Dabei wurde beispielsweise geprüft, ob die Gaskonzerne aufgrund ihrer Marktmacht andere Gasanbieter vom Markt ausschließen und sich daraus ein Missbrauch der Marktmacht durch diese Energieversorger herleiten lässt.

Mehr Wettbewerb: Günstige Gastarife und Gasanbieterwechsel

Jeder einzelne Verbraucher kann etwas für günstigere Gaspreise tun, wenn er privat Gas bezieht. Wie Sie persönlich zu mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt in Deutschland beitragen, ist schnell erklärt: Denn die Liberalisierung des Gasmarkts ermöglicht Ihnen ganz individuell den Wechsel Ihres Gasversorgers. Diese Chance zum Einsparen von Energiekosten sollten Sie nutzen, zumindest sollten Sie sich einmal den finanziellen Vorteil eines Gasanbieterwechsels ausrechnen lassen. Denn durch Ihren Wechsel zu einem alternativen Gasanbieter können Sie Ihre Energiekosten deutlich senken. Am besten vergleichen Sie gleich die preiswerten Gastarife von FlexGas mit dem Angebot Ihres bisherigen Energieversorgers. Mit unserem Tarifrechner errechnen wir schnell und günstig den günstigsten Gastarif von FlexGas und die Ersparnis durch einen Anbieterwechsel für Ihren ganz individuellen Gasverbrauch.

Als Verbraucher müssen Sie also längst nicht jeden Gaspreis bezahlen, der von Ihnen verlangt wird. Im Gegenteil: Wenn Sie vom Recht des Anbieterwechsels Gebrauch machen, setzen Sie damit ein klares Zeichen gegen die Preispolitik von Stadtwerken und Energiekonzernen. Damit können Sie nicht nur unabhängige und alternative Energieversorger wie FlexGas unterstützen, sondern auch die Gaskosten bis zu einem Drittel senken. Die verschiedenen Tarifangebote für Ihre Gasversorgung unterscheiden sich oft sehr deutlich. Achten Sie also genauer auf die Konditionen für Ihren neuen Gastarif. Prüfen Sie beispielsweise, ob Ihnen eine Preisgarantie für Ihren neuen Gastarif angeboten wird.